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Uni Würzburg im Gründungsradar gut platziert

18.03.2025

In der Kategorie „große Hochschulen“ landet die Universität Würzburg erneut im vorderen Drittel des „Gründungsradar“-Rankings. Von 48 Hochschulen steht die JMU deutschlandweit auf Platz 13. In Bayern belegt sie Rang drei.

Egal, ob Student oder Lehrstuhlinhaberin: Wer eine Idee für eine Unternehmungsgründung hat, erhält an der Uni Würzburg Unterstützung von Anfang an.
Egal, ob Student oder Lehrstuhlinhaberin: Wer eine Idee für eine Unternehmungsgründung hat, erhält an der Uni Würzburg Unterstützung von Anfang an. (Bild: Steffen Boseckert / Uni Würzburg)

Welche deutschen Hochschulen sind vorbildlich, wenn es um die Förderung von Unternehmensgründungen geht? Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) gehört dazu. Im „Gründungsradar 2025“ des Stifterverbands nimmt sie unter 48 großen Hochschulen den 13. Platz ein. Die JMU gehört damit erneut zum oberen Drittel ihrer Größenklasse (mehr als 15.000 Studierende).

Im Gründungsradar wird untersucht, welche Maßnahmen Hochschulen ergreifen, um ihre Gründungskultur zu stärken. Im Ranking werden verschiedene Kategorien erfasst und unter den Hochschulen verglichen.   

Hervorragende Leistungen in vier Kategorien

Der Gründungsradar setzt sieben Bausteine zur Bewertung an: Gründungsverankerung, Gründungssensibilisierung, Gründungsqualifizierung, Gründungsunterstützung, Gründungsaktivitäten, Evaluierung & Monitoring sowie Netzwerkarbeit.

In vier davon schneidet die JMU besonders gut ab. Die Gründungsverankerung bewertet die institutionelle Eingliederung von Gründungen, etwa durch schriftlich fixierte Transferstrategien, zentrale Koordinierungsstellen und klare Regelungen zu geistigem Eigentum. Hier belegt die Uni Würzburg mit 9,8 von 10 möglichen Punkten den fünften Rang.

Auf Rang drei (9,6 Punkte) schafft man es bei der Gründungssensibilisierung von Studierenden sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Ausschlaggebend sind dafür unter anderem die Anzahl und die Qualität der angebotenen Veranstaltungen, aber auch die Vielfalt der eingesetzten Lehrinhalte und -methoden.

Auch in der Gründungsunterstützung gelingt der Sprung aufs Treppchen (Platz 3, 9,9 Punkte). Ausschlaggebend sind hier zum Beispiel vielfältige Lehrformate, außercurriculare Angebote, spezifische Programme für Promovierende und „Teach-the-Teacher“-Konzepte.

Die Höchstpunktzahl 10, und damit den ersten Platz, gibt es im Bereich Evaluierung und Monitoring. Diesen teilt sich die JMU mit 20 weiteren Hochschulen, die ebenfalls die höchste Punktzahl erhielten.

„Dies ist ein sehr schöner Erfolg, der bestätigt, dass wir uns mit unseren Aktivitäten zur Entrepreneurship Education und der Gründungsförderung auf dem richtigen Weg befinden. Wir werden unsere Services weiter ausbauen und in Kooperationen mit unseren regionalen Partnern die Angebote weiter verbessern“, freut sich Professor Matthias Bode, Vizepräsident für Innovation und Wissenstransfer.

Zum Gründungsradar 2025

Servicezentrum Forschung und Technologietransfer

Zentrale Koordinationsstelle an der JMU ist das Servicezentrum Forschung und Technologietransfer (SFT). Das SFT fördert und unterstützt Studierende und Forschende aktiv auf dem Weg zur Gründung. Neben der Beratung zur Geschäftsmodellentwicklung sind die Sicherung des geistigen Eigentums, Vermittlung von Gründungskompetenzen, Unterstützung bei der Fördermittelakquise und die Vernetzung mit Partnern aus Wissenschaft und der Wirtschaft wesentliche Pfeiler der Gründungsunterstützung am SFT.

„Mit der Dachmarke Gründen in Mainfranken, einem Zusammenschluss der 12 wichtigsten Gründungsunterstützer der Region, fördern wir den universitären Innovationsgeist ebenso wie durch überregionale Angebote mit Young Entrepreneurs in Science und der Gründungsunterstützung in der CHARM EU Allianz aus neun europäischen Universitäten“, berichtet Iris Zwirner-Baier, Leiterin des SFT.

Zusatzstudium Zentria fördert den Gründungsgeist

Ein besonders Angebot zur Förderung des Gründungsgeistes startet im Sommersemester 2025: Das Zusatzstudium Zentria steht sämtlichen Studierenden der JMU sowie den Technischen Hochschulen Würzburg-Schweinfurt und Aschaffenburg offen.

Das neue Zusatzstudium ist Teil des ZENTRIA.Hub. An diesem unterfränkischen Knotenpunkt werden Innovationen, Unternehmensgründungen und Wissenstransfer gefördert. Organisiert wird er durch die drei unterfränkischen Hochschulen in Kooperation mit den regionalen Gründungs- und Technologietransferzentren Mainfranken sowie weiteren Partnern aus der Wirtschaft.

Der Freistaat Bayern fördert ZENTRIA.Hub im Rahmen der Offensive „Hightech Transfer Bayern“ über fünf Jahre mit rund 500.000 Euro sowie zwei Planstellen. Start des Projekts war am 1. Januar 2024.

Zum Gründungsradar

Seit 2012 erstellt der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz den Gründungsradar. Ziel ist es, Impulse für die Weiterentwicklung der Gründungsförderung an Hochschulen zu geben.

Kontakt

Dr. Iris Zwirner-Baier, Referat 1.5 Forschung und Technologietransfer, E-Mail: sft@uni-wuerzburg.de

Von Lutz Ziegler

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