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    Initiative lebendiger Campus

    Biodiversitätspfad

    In diesem Projekt legen wir einen Biodiversitätspfad an, der den Campus Hubland Süd und Hubland Nord der Universität Würzburg verbindet. Dazu bringen auf dem Campus Informationstafeln an Kleinbiotopen und besonderen Biotoptypen an, die Mitarbeitende und Studierende über den Wert der Biodiversität und die aktuelle Biodiversitätskrise informieren.  Auf den Tafeln erklären wir, welche Maßnahmen am Hubland Campus bereits umgesetzt werden. Gleichzeitig möchten wir die Öffentlichkeit dazu anregen, Tiere und Pflanzen auf dem Campus selbst zu beobachten und ihre Funde an uns zu melden.

    Fünf der geplanten Standorte wurde bisher auf dem Campus Süd umgesetzt, weitere drei Standorte sind bereits in Planung.

    Besitzt du Design-Erfahung und möchtest und bei der Gestaltung der Informationstafeln unterstützen? Dann melde dich bei uns!

    Ansprechpartnerin: Sarah Redlich

    sarah.redlich@uni-wuerzburg.de 

    Stationen des Biodiversitätspfads

    (c) Dale Auchinleck, November 2025

     

    Etablierung von Kleinbiotopen

    “Ordnung ist das halbe Leben” (– deutsches Sprichwort). Wir wollen das ganze Leben in seiner Vielfalt fördern und geben daher dem Campus etwas Unordnung zurück.

    Stein- und Reisighaufen, Totholz, Sandhaufen und offener Boden, sind wichtige Kleinstbiotope für Insekten und andere Tiere. Sie stellen wichtige Rückzugsräume und Fortpflanzungsstätten dar. In der „aufgeräumten“ Kulturlandschaft und unseren „ordentlichen“ Gärten fehlt es immer mehr an diesen wichtigen Lebensräumen.

    Mit verschiedenen Kleinbiotopen entlang des Biodievrsitätpfades wollen wir die vorhandene Diversität auf dem Campus fördern. Kleinbiotope bieten strukturreiche Lebensräume für viele Pflanzen und Tiere. Die Flächen werden nur einmal im Jahr gemäht und mit verschiedenen Strukturelementen (z.B. Nisthilfen für Insekten, freie Erdfläche, Steinhaufen und Totholz) angereichert.

    Im Oktober 2019 haben wir bereits zwei dieser Lebensräume mit etwa 10 m2 Größe geschaffen. Geht doch mal auf die Suche hinter dem Biozentrum und vor dem Max Scheer Gebäude. Die ausgesäten Blühmischungen sind gut angegangen und haben bereits viele Blütenbesucher angelockt. Und auch zwischen den Steinen und Hölzern haben es sich einige Tiere gemütlich gemacht.

    Ansprechpartner: Johannes Späthe

    johannes.spaethe@uni-wuerzburg.de